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DKMS Deutsche Knochenmarkspenderdatei

Aktionstag in der Messe Essen am Samstag, 28. Mai 2011
Norbertstraße, 45131 Essen
11.00 bis 16.00 Uhr im Foyer der Grugahalle

DKMS Deutsche Knochenmarkspenderdatei

SPENDEN SIE GELD FÜR DIE REGISTRIERUNGEN:
DKMS-Spendenkonto:
Konto: 6 604 082 537
BLZ: 100 500 00
Berliner Sparkasse

DKMS UND BILD SUCHEN LEBENSRETTER –
WERDEN SIE STAMMZELLSPENDER! 

Der 3-jährige Maurice hat Leukämie. Seit der Diagnose dieser lebensbedrohlichen Krankheit hat sich für
ihn und seine Familie alles geändert: Nur eine Stammzelltransplantation kann sein Leben retten. Maurice
sucht dringend einen passenden Spender. Für viele Patienten ist die Übertragung gesunder Stammzellen
die einzige Heilungsmöglichkeit. Aus diesem Grund startet die BILD gemeinsam mit der DKMS Deutsche
Knochenmarkspenderdatei eine große Registrierungsaktion. Werden Sie zur Lebenschance für Maurice
und andere Patienten! Jeder Einzelne zählt!

Das Wichtigste, was Sie über die
Stammzellspende wissen müssen.
Warum die Stammzellspende so wichtig ist.

1. Einen geeigneten Stammzellspender für einen Patienten zu finden, ist unglaublich schwer. Entscheidend
für die Übertragung von Stammzellen ist die Übereinstimmung der Gewebemerkmale (HLA-Merkmale)
zwischen Spender und Patient. Diese ist äußerst selten, da über 4.000 verschiedene Gewebemerkmale
bekannt sind, die in Abermillionen Kombinationen auftreten können. Deshalb: Jeder Einzelne zählt!
2. Über 2,4 Mio. Spender (Stand: Mai 2011) sind mittlerweile bei der DKMS registriert. Dennoch wartet
jeder fünfte Leukämiepatient in Deutschland, der eine Transplantation benötigt, vergeblich auf einen geeigneten
Spender. Daher sind auch Sie so wichtig: Ihre Stammzellen können vielleicht schon morgen Leben retten.
3. So werden Sie potenzieller Lebensspender: Voraussetzung ist, dass Sie zwischen 18 und 55 Jahre
alt und bei guter Gesundheit sind. Mit einem Bluttest (nur fünf ml) werden erste Gewebemerkmale
bestimmt. Zeigen diese eine Übereinstimmung mit denen eines Patienten, folgen weitere Tests – Ihr
Einverständnis vorausgesetzt.
4. Die Stammzellen befinden sich in hoher Anzahl im Knochenmark (nicht Rückenmark!) des Beckenkamms.
Werden Sie aufgrund der Tests als einer der wenigen ermittelt, die vielleicht Leben retten
können, gibt es zwei verschiedene Verfahren, Stammzellen zu spenden.
Die periphere Stammzellentnahme (wird in 80 % der Fälle angewandt)
• Dem Spender wird über fünf Tage ein körpereigener, hormonähnlicher Stoff (Wachstumsfaktor G-CSF)
verabreicht. Dieses Medikament bewirkt, dass sich vermehrt Stammzellen im fließenden Blut befinden,
die über ein spezielles Verfahren (Leukapherese) aus dem Blut gesammelt werden.
• Ein stationärer Aufenthalt ist nicht notwendig.
• Dieses Verfahren wird bei DKMS-Spendern seit 1996 angewandt. Nach heutigem Stand der Forschung
sind Langzeitnebenwirkungen nicht belegt.
• Während der Einnahme des Medikamentes können grippeähnliche Symptome auftreten.
Die Knochenmarkentnahme
• Zur Knochenmarkentnahme verbleibt der Spender für zwei bis drei Tage im Krankenhaus.
• Unter Vollnarkose wird dem Spender aus dem Beckenkamm ca. 5 % seines Knochenmarks entnommen.
• Innerhalb von zwei Wochen regeneriert sich das Knochenmark beim Spender vollständig.
• Nach der Entnahme kann für ein paar Tage ein lokaler Wundschmerz bestehen.
• Das Risiko beschränkt sich bei dieser Methode auf das übliche Narkoserisiko.
Die Entscheidung, welches Verfahren zur Stammzellgewinnung beim Spender angewandt wird, richtet
sich nach den Belangen des Patienten. Nach Möglichkeit wird aber auf die Wünsche des Spenders
Rücksicht genommen. Bei beiden Verfahren werden der Verdienstausfall und alle anderen Kosten des
Spenders von der Krankenkasse des Patienten übernommen.
5. Geldspende: Die Registrierung eines Lebensspenders kostet die DKMS Deutsche Knochenmarkspenderdatei
50 Euro. Aufgrund der Sozialgesetzgebung ist es den Krankenkassen nicht möglich, die Kosten der
Ersttypisierung zu bezahlen. Sie können Ihre eigene Registrierung oder die eines anderen finanziell vor
Ort unterstützen.
6. Weitere Informationen erhalten Sie vor Ort, unter www.dkms.de oder direkt bei der DKMS.